Prévondavaux

Geographie

Prévondavaux liegt auf 688 m ü. M., 7 km nördlich von Moudon (Luftlinie) in der freiburgischen Exklave Surpierre. Das kleine Bauerndorf erstreckt sich am westlichen Talhang der Lembe, im Molassehügelland des westlichen Freiburger Mittellandes.

Die Fläche des 1,8 km² grossen Gemeindegebiets umfasst einen Abschnitt des Molassehügellandes zwischen dem Neuenburgersee und dem mittleren Broyetal. Das Gebiet wird von Südwesten nach Nordosten von der Lembe in einer verhältnismässig breiten Talmulde durchflossen. Nach Westen erstreckt sich der Gemeindeboden bis auf die Höhe von La Montagne, auf der im Wald Bois de Montfrioud mit 775 m ü. M. der höchste Punkt von Prévondavaux erreicht wird. Im Osten reicht das Gebiet in den Bois des Charbonnies (bis 760 m ü. M.) auf dem Höhenrücken zwischen den Tälern von Lembe und Broye. Von der Gemeindefläche entfielen 1997 3 % auf Siedlungen, 30 % auf Wald und Gehölze und 67 % auf Landwirtschaft.

Zu Prévondavaux gehören einige Einzelhöfe. Nachbargemeinden von Prévondavaux sind Cheiry im Kanton Freiburg sowie Forel-sur-Lucens, Villars-le-Comte, Denezy und Combremont-le-Petit im Kanton Waadt.

Bevölkerung

Mit 70 Einwohnern (Stand 31. Dezember 2017) ist Prévondavaux bevölkerungsmässig die kleinste Gemeinde des Kantons Freiburg. Von den Bewohnern sind 90,5 % französischsprachig, 7,9 % deutschsprachig und 1,6 % sprechen Italienisch (Stand 2000). Die Bevölkerungszahl von Prévondavaux belief sich 1900 auf 123 Einwohner. Im Verlauf des 20. Jahrhunderts nahm die Bevölkerung durch starke Abwanderung bis 1970 kontinuierlich um zwei Drittel auf 41 Einwohner ab. Seither wurde wieder ein leichtes Bevölkerungswachstum verzeichnet.

Quelle: Wikipedia